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Jens Leon Tiedemann: Psychologe, Autor und Ehemann von Alexa Maria Surholt?

Jens Leon Tiedemann taucht in zwei klar dokumentierten Zusammenhängen auf: als Ehemann der Schauspielerin Alexa Maria Surholt und – in der Schreibweise Jens León beziehungsweise Jens L. Tiedemann – als Psychologe, Psychoanalytiker, Psychotherapeut und Fachautor. Der professionelle Lebenslauf ist durch die Freie Universität Berlin, den Psychosozial-Verlag und die Deutsche Gesellschaft für Psychoanalyse, Psychotherapie, Psychosomatik und Tiefenpsychologie gut belegt. Medien dokumentieren zugleich Surholts langjährige Beziehung zu einem Jens Leon Tiedemann. Eine geprüfte Primärquelle, die beide biografischen Bereiche ausdrücklich miteinander verknüpft, liegt jedoch nicht vor. Deshalb werden sie hier sauber voneinander getrennt.

Jens Leon Tiedemann im Überblick

MerkmalBelegbarer Stand
Name in FachquellenDr. phil., Dipl.-Psych. Jens L. Tiedemann / Jens León Tiedemann
Geburtsjahr des Fachautors1967
Berufliches ProfilPsychologischer Psychotherapeut, Psychoanalytiker, Körperpsychotherapeut, Supervisor, Lehranalytiker und Dozent
StudiumPsychologie an der Freien Universität Berlin
Beruflicher StandortBerlin-Kreuzberg
FachgebieteScham, Affektregulierung, Trauma, Dissoziation, Körper und Psychoanalyse, relationale und psychoanalytische Feldtheorien
Bekannte BücherDie Scham, das Selbst und der Andere, Scham, Enactment
Privater KontextAlexa Maria Surholt ist seit 2016 mit einem Jens Leon Tiedemann verheiratet
KindMedien nennen einen gemeinsamen Sohn, Arthur

Die Angaben zum fachlichen Profil stammen vor allem aus dem Autorenporträt des Psychosozial-Verlags und der DGPT. Beide Institutionen beschreiben Jens L. Tiedemann als langjährig tätigen Psychotherapeuten und Psychoanalytiker.

Wer ist Jens L. beziehungsweise Jens León Tiedemann?

Fachlich dokumentiert ist Jens León Tiedemann als Diplom-Psychologe und promovierter Psychologe. Er studierte Psychologie an der Freien Universität Berlin und promovierte in Klinischer Psychologie mit einer Arbeit über die intersubjektive Natur der Scham. Das institutionelle Repositorium der FU Berlin führt die Dissertation unter seinem vollständigen Namen Jens León Tiedemann.

Sein beruflicher Weg führte zunächst auch durch Suchtkliniken. Danach absolvierte er verschiedene körperpsychotherapeutische Ausbildungen sowie eine Ausbildung in tiefenpsychologisch fundierter Psychotherapie. Der Psychosozial-Verlag nennt außerdem seine Approbation und eine zweite Fachkunde in analytischer Psychotherapie. Seit mehr als zwei Jahrzehnten ist er demnach in Berlin-Kreuzberg niedergelassen.

Neben der therapeutischen Tätigkeit arbeitet Tiedemann als Supervisor, Lehranalytiker und Dozent. Die DGPT führt ihn 2026 als Hauptreferenten und beschreibt dieselben beruflichen Qualifikationen sowie seine Tätigkeit an psychoanalytischen und psychotherapeutischen Ausbildungsinstituten.

Scham als zentrales Thema seiner Arbeit

Ein großer Teil von Tiedemanns wissenschaftlicher und publizistischer Arbeit beschäftigt sich mit Scham. Seine Dissertation untersucht das Gefühl nicht nur als innerpsychisches Geschehen, sondern im Zusammenhang zwischenmenschlicher Beziehungen. Bereits der Titel Die intersubjektive Natur der Scham macht diesen Ansatz deutlich. Die Arbeit wurde im Repositorium der Freien Universität Berlin veröffentlicht.

Diese Perspektive entwickelte Tiedemann später ausführlicher weiter. In Die Scham, das Selbst und der Andere untersucht er unter anderem, welche Rolle Anerkennung, Zurückweisung, Selbstwert und Beziehungserfahrungen bei Scham spielen können. Der Psychosozial-Verlag beschreibt das Buch als Auseinandersetzung mit der Psychodynamik und therapeutischen Behandlung von Schamkonflikten.

Sein fachliches Spektrum ist jedoch breiter. Zu seinen angegebenen Arbeits- und Forschungsfeldern gehören Affektregulierung, Traumatisierung, Dissoziation, die Bedeutung körperlichen Erlebens sowie relationale und psychoanalytische Feldtheorien. Damit bewegt sich seine Arbeit vor allem innerhalb zeitgenössischer psychodynamischer und psychoanalytischer Ansätze.

Bücher und wissenschaftliche Stationen

Tiedemanns Veröffentlichungen zeigen, dass sich sein Schwerpunkt von der intensiven Beschäftigung mit Scham zu weiteren Fragen therapeutischer Beziehungsgestaltung erweitert hat.

JahrVeröffentlichung oder Station
2006/2007Promotion über Die intersubjektive Natur der Scham; Veröffentlichung der Dissertation im FU-Repositorium
2010Die Scham, das Selbst und der Andere
2013Scham
2025Enactment
2026Als Hauptreferent der DGPT-Jahrestagung 2026 geführt

Die Scham, das Selbst und der Andere

Das 2010 beim Psychosozial-Verlag erschienene Buch umfasst 573 Seiten und trägt den Untertitel Psychodynamik und Therapie von Schamkonflikten. Tiedemann beschäftigt sich darin mit verschiedenen Formen und Abwehrmechanismen der Scham sowie mit ihrer Bedeutung in therapeutischen Beziehungen. Auch traumatische Scham, narzisstische Verletzlichkeit und Fragen der Intersubjektivität gehören zu den behandelten Themen.

Scham

2013 folgte mit Scham eine deutlich kompaktere Einführung. Das Buch ordnet zentrale psychoanalytische Vorstellungen von Scham ein und richtet den Blick besonders auf deren klinische Bedeutung. Der Verlag beschreibt anhand therapeutischer Beispiele, wie Schamkonflikte Behandlung, Selbstwert und Beziehungen beeinflussen können.

Enactment

Mit Enactment erschien 2025 ein weiteres Fachbuch. Der Begriff bezeichnet in der psychodynamischen Therapie Situationen, in denen frühere emotionale Beziehungsmuster innerhalb der therapeutischen Beziehung erneut in Szene gesetzt werden. Tiedemann betrachtet dieses Geschehen aus der Perspektive zeitgenössischer Psychoanalyse und verbindet theoretische Überlegungen mit klinischen Beispielen.

Jens Leon Tiedemann und Alexa Maria Surholt

Ein Jens Leon Tiedemann ist zugleich als langjähriger Partner und Ehemann von Alexa Maria Surholt dokumentiert. Die Schauspielerin ist besonders durch ihre Rolle als Sarah Marquardt in der ARD-Serie In aller Freundschaft bekannt. IMDb führt Tiedemann seit 2016 als ihren Ehemann und nennt ein gemeinsames Kind.

Ausführlicher berichten deutsche Medien über die Beziehung. Demnach waren Surholt und Tiedemann bereits etwa 28 Jahre ein Paar, bevor sie 2016 heirateten. Ihr Sohn Arthur wurde 2001 geboren. Surholt erklärte später, die Hochzeit sei für das Paar nach den vielen gemeinsamen Jahren vor allem ein persönliches Bekenntnis zueinander gewesen.

Dass Tiedemann gelegentlich gemeinsam mit Surholt bei Veranstaltungen fotografiert wurde, macht ihn selbst nicht zum Angehörigen der Filmbranche. Eine Aufnahme der Bildagentur IMAGO zeigt beispielsweise Alexa Maria Surholt, Jens Leon Tiedemann und ihren Sohn Arthur beim Usedom Cross Country im September 2018.

Ist Jens Leon Tiedemann Schauspieler?

Für eine eigene Schauspielkarriere von Jens Leon Tiedemann findet sich in den geprüften Quellen kein belastbarer Nachweis. Film- und Fernsehrollen sind für Alexa Maria Surholt dokumentiert, während das professionelle Profil von Jens L. Tiedemann in psychologischen und psychoanalytischen Fachquellen geführt wird.

Die Bezeichnung „Schauspieler“ kann deshalb leicht aus der Verbindung zu Surholt entstehen. Ein gemeinsamer Auftritt auf einer Veranstaltung oder die Nennung als Ehepartner einer Schauspielerin ist keine Filmografie.

Was Tiedemanns Arbeit fachlich auszeichnet

Tiedemanns Veröffentlichungen behandeln Scham nicht bloß als unangenehmes persönliches Gefühl. Ein wiederkehrender Gedanke seiner Arbeit ist die Bedeutung von Beziehungen: Scham entsteht und verändert sich auch dort, wo Menschen Anerkennung suchen, sich zeigen, zurückgewiesen fühlen oder etwas von sich verbergen. Besonders in der Psychotherapie wird damit die Beziehung zwischen Patient und Therapeut selbst zu einem wichtigen Teil des Geschehens.

Sein späteres Buch über Enactment passt zu diesem Ansatz. Dort rückt noch stärker in den Mittelpunkt, wie alte Beziehungserfahrungen unbewusst in aktuellen Beziehungen wiederholt werden können. Damit verbinden sich zwei zentrale Linien seines publizierten Werks: emotionales Erleben und zwischenmenschliche Dynamik.

Häufige Fragen zu Jens Leon Tiedemann

Wie alt ist Jens L. Tiedemann?

Der Psychosozial-Verlag nennt 1967 als Geburtsjahr. Im Jahr 2026 ist er damit je nach Geburtstag 58 oder 59 Jahre alt.

Was ist der Beruf von Jens Tiedemann?

Das fachliche Profil von Dr. Jens L. Tiedemann umfasst Psychotherapie, Psychoanalyse, Körperpsychotherapie, Supervision und Lehre. Er ist Diplom-Psychologe und promovierte in Klinischer Psychologie.

Welche Bücher hat Jens L. Tiedemann geschrieben?

Zu seinen wichtigsten eigenständigen Veröffentlichungen zählen Die Scham, das Selbst und der Andere von 2010, Scham von 2013 sowie Enactment von 2025.

Ist Jens Leon Tiedemann mit Alexa Maria Surholt verheiratet?

Alexa Maria Surholt wird seit 2016 als mit Jens Leon Tiedemann verheiratet geführt. Medien berichten, dass das Paar zuvor rund 28 Jahre zusammen gewesen war.

Haben Alexa Maria Surholt und Jens Leon Tiedemann Kinder?

Ja. Medien und biografische Datenbanken nennen einen gemeinsamen Sohn. In deutschen Berichten wird er als Arthur bezeichnet und sein Geburtsjahr mit 2001 angegeben.

Wo arbeitet Jens L. Tiedemann?

Sein berufliches Profil nennt Berlin-Kreuzberg als Standort seiner niedergelassenen Tätigkeit. Die DGPT und der Psychosozial-Verlag sprechen von einer dort seit mehr als zwei Jahrzehnten bestehenden Praxis.

Fazit

Jens L. beziehungsweise Jens León Tiedemann besitzt ein klar dokumentiertes fachliches Profil als Psychologe, Psychoanalytiker, Psychotherapeut und Autor. Besonders seine Arbeiten zu Scham, Beziehungserfahrungen und Enactment prägen seine Veröffentlichungen. Zugleich ist ein Jens Leon Tiedemann seit 2016 mit Alexa Maria Surholt verheiratet und begleitet die Schauspielerin gelegentlich bei öffentlichen Veranstaltungen. Für ein seriöses Porträt ist entscheidend, belegte berufliche und private Angaben nicht mit unbestätigten Details auszuschmücken.

siehe auch : Walter Sittler Ehefrau: Wer ist Sigrid Klausmann?

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